Anlagendeckung
Die Anlagendeckung zeigt, ob langfristige Vermögenswerte auch langfristig finanziert sind – eine der grundlegenden Finanzierungsregeln.
Formel
Anlagendeckung I = Eigenkapital ÷ Anlagevermögen × 100. Anlagendeckung II = (Eigenkapital + langfristiges Fremdkapital) ÷ Anlagevermögen × 100
Orientierungswerte
- Anlagendeckung I über 100 %: ideal – EK reicht zur Finanzierung des AV
- Anlagendeckung II über 100 %: gut – „goldene Bilanzregel" eingehalten
- Anlagendeckung II unter 100 %: Warnsignal – kurzfristiges Kapital finanziert langfristige Anlagen
Was Banken daran lesen
Die „goldene Bilanzregel" besagt: Langfristige Vermögenswerte sollten mit langfristigem Kapital finanziert sein. Wird kurzfristiges Kapital (z.B. Kontokorrent) zur Finanzierung von Maschinen verwendet, entsteht eine Fristenkongruenz – ein erhebliches Liquiditätsrisiko.
Praxistipp
Wenn Ihre Anlagendeckung unter 100 % liegt, ist eine Umfinanzierung (z.B. Ersatz des Kontokorrent durch ein Investitionsdarlehen) oft die richtige Lösung. Peak Advisors strukturiert das für Sie.
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