Standortgüte
Die Standortgüte beschreibt das Windpotenzial eines Standorts im Verhältnis zum gesetzlichen Referenzstandort – ein zentrales Kriterium für EEG-Vergütung und Bankfähigkeit.
Definition
Die Standortgüte ist eine Kennzahl, die die tatsächliche Windleistung an einem Standort ins Verhältnis zum Referenzertrag setzt. Sie wird als Prozentsatz ausgedrückt: 100% entspricht dem gesetzlich definierten Referenzstandort.
Relevanz für die Finanzierung
Die Standortgüte ist für die EEG-Vergütungshöhe entscheidend: An schwachen Standorten (unter 80% Standortgüte) wird die Förderdauer verlängert, der Fördersatz bleibt aber niedriger. Banken prüfen die Standortgüte als Teil der Wirtschaftlichkeitsberechnung und der Ertragsprognose.
Mindestanforderungen
Standorte mit einer Güte unter 60% gelten als kaum wirtschaftlich finanzierbar. Die meisten Spezialfinanzierer für Windparkprojekte setzen eine Mindeststandortgüte voraus, die eine tragfähige Cashflow-Struktur ermöglicht.
Tipp
Die Standortgüte sollte transparent im Teaser oder der Wirtschaftlichkeitsberechnung ausgewiesen werden – sie ist eines der ersten Merkmale, die Peak Advisors bei einer Ersteinschätzung prüft.
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