Windkraft & Repowering

Wirtschaftlichkeitsberechnung Windpark

Eine vollständige Wirtschaftlichkeitsberechnung mit transparenter Gesamtkostenaufstellung ist Pflicht für jede Windparkfinanzierung – und der häufigste Schwachpunkt in Erstanfragen.

Aufbau

Eine vollständige Wirtschaftlichkeitsberechnung für einen Windpark umfasst auf der Einnahmeseite: prognostizierte Stromerträge (P50-Basis), Vergütung je kWh (EEG oder PPA), Einspeisemengen und Direktvermarktungserlöse. Auf der Kostenseite: Investitionskosten (Capex), Betriebskosten (Opex), Pachtkosten, Versicherungen, Rückbaurückstellungen und Finanzierungskosten.

Gesamtkostenaufstellung

Banken erwarten eine transparente Gesamtkostenaufstellung, die alle Projektphasen abdeckt: Planungs- und Genehmigungskosten, Erschließung und Netzanschluss, Turbinen und Fundamente, Baunebenkosten sowie Betrieb über die gesamte Laufzeit. Unvollständige Aufstellungen verzögern den Finanzierungsprozess erheblich.

Laufzeit und Szenarien

Die Berechnung sollte mindestens die Kreditlaufzeit (typisch 15–20 Jahre) abdecken. Gefordert werden in der Regel ein Basisszenario (P50), ein konservatives Szenario (P90) sowie eine Sensitivitätsanalyse für Strompreisveränderungen.

Tipp

Peak Advisors prüft Wirtschaftlichkeitsberechnungen auf Vollständigkeit und Plausibilität – und erkennt sofort, welche Positionen Banken hinterfragen werden.

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