Eigenkapitalquote
Die Eigenkapitalquote ist für Banken die Kennzahl Nummer 1. Sie zeigt, wie solide ein Unternehmen finanziert ist und wie viel Puffer bei Verlusten vorhanden ist.
Formel
Eigenkapitalquote = Eigenkapital ÷ Gesamtkapital (Bilanzsumme) × 100
Orientierungswerte
- Über 30 %: sehr gut – starke Verhandlungsposition
- 20–30 %: gut – bankübliche Anforderungen erfüllt
- 10–20 %: mittel – Finanzierung möglich, aber Aufschläge wahrscheinlich
- Unter 10 %: kritisch – Kreditvergabe schwierig, hohe Sicherheiten erforderlich
Was Banken daran lesen
Eine hohe Eigenkapitalquote signalisiert, dass Eigentümer dauerhaft Kapital im Unternehmen belassen und Verluste abgefedert werden können. Sie ist auch ein Indikator dafür, wie stark ein Unternehmen bei wirtschaftlichen Krisen oder unerwarteten Rückgängen belastbar ist.
Wie lässt sie sich verbessern?
- Gewinne thesaurieren statt ausschütten
- Gesellschafter-Einlagen erhöhen
- Mezzanine-Kapital als wirtschaftliches Eigenkapital einsetzen
- Stille Reserven aufdecken
- Nicht betriebsnotwendige Aktiva verkaufen (Sale-and-lease-back)
Tipp
Peak Advisors berechnet Ihre Eigenkapitalquote vor Bankgesprächen und zeigt Ihnen konkrete Maßnahmen zur Verbesserung – oft lassen sich in wenigen Monaten deutliche Fortschritte erzielen.
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